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Das Straßenbauprogramm  der Gemeinde im Jahr 2026 sieht den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Herrngiersdorf und St. Johann vor. Der Ausbau des 947 Meter langen Teilstücks hat am gestrigen Montag begonnen und die Asphaltierung der Tragschicht ist für Ende der Woche bzw. am Beginn der kommenden Woche vorgesehen.
Auf einer Länge von 947 Meter, so Bauamtsleiter Stefan Krausnecker, der die Ausschreibung  vornahm und die Ausführung überwacht, wurde die vorhandene Asphaltdecke unter dem Einsatz einer mit einem 650 PS Motor ausgestatteten, sogenannten Stabilisierungsfräse aufgefräst. Das gefräste Material wurde mit einem zementartigen Bindemittel vermengt, stabilisiert und verfestigt. Derzeit erfolgt die Präparierung des Untergrundes, der dann noch bewusst ein paar Tage bis zur Asphaltierung ruhen und damit aushärten darf. Die künftige, neue, wieder 3 Meter Meter breite Teerdecke besteht aus einer 14 cm starken Asphaltschicht. Die beidseitige Bankettbreite und die dortigen Feldzufahrten werden durch entsprechenden Schotterauftrag auf die neue Höhe angeglichen. Insgesamt umfasst dieses Teilstück auch 13 Feldzufahrten mit entsprechenden, verbreiterten Durchlässen und meist gegenüber angeordnete Ausweichstellen, um ein besseres Ausfahren aus den Feldgrundstücken zu ermöglichen.
Diese Ausbauvariante, so Bürgermeisterin Ida Hirthammer und Bauamtsleiter Stefan Krausnecker, wurde in der Gemeinde Herrngiersdorf und auch in der VG Langqduaid bereits mehrmals angewandt und könne als stabil und hochwertig bezeichnet werden. Eine entsprechenden Beschluss hierzu hatte der Herrngiersdorfer Gemeinderat bereits im Herbst 2025 gefasst.
Die Ausführung dieser rund 306.000 Euro teuren Baumaßnahme, die durch den günstigsten Bieter, die Firma SSP Seizmeier Straßen- und Pflasterbau GmbH aus Mitterscheyern, bewerkstelligt wird, wird vom dem verantwortlichen Bauleiter Stefan Hausmann, der im nahen Rohr beheimatet ist, überwacht. Bereits im Verlauf der kommenden Woche, so Bürgermeisterin Ida Hirthammer, soll dieses derzeit gesperrte Teilstück wieder für den Verkehr freigegeben werden können.

Bild + Text: Martin Haltmayer (Laberzeitung)